KANDIDAT*INNEN

Am 26.09.2021 dürfen die Lichtenberger Berliner*innen eine neue Bezirksverordnetenversammlung (BVV) wählen. Diese wird dann die politischen Geschicke Lichtenbergs lenken.

Die Lichtenberger Bündnisgrünen wollen als starke Fraktion in die BVV einziehen. Dafür haben wir 20 Kandidierende bei der Mitgliederversammlung vom 8. Mai 2021 für 20 Listenplätze gewählt.


Listenplatz 1: Daniela Ehlers
Pronomen: sie

progressive Innenpolitik, das Eintreten für eine Offene Gesellschaft, Kampf für Feminismus

,,Ich sitze aktuell in der Bezirksversammlung. Ich bin bei dieser Wahl die Direktkandidatin für den Wahlkreis 6 (Karlshorst und Rummelsburg) und die Nummer eins für die BVV Wahl. Ich bin 29 Jahre alt, Mutter, wurde in Kiel geboren und arbeite aktuell – neben der Ehrenamtlichen Arbeit in der BVV – als Geschäftsführerin bei Bündnis 90/Die Grünen in Steglitz-Zehlendorf. Mir ist es ein wichtiges Anliegen, dass sich alle Menschen in Lichtenberg sicher fühlen. Egal welches Geschlecht sie haben, welche Herkunft ihnen zugeschrieben wird, wie viel Geld sie haben oder welches Verkehrsmittel sie nutzen.”


Listenplatz 2: Philipp Ahrens
Pronomen: er

Mobilitätswende, Stadtentwicklung

,,Ich bin 33 Jahre alt und lebe mit meinem Mann und einer Katze seit über zehn Jahren im Weitlingkiez. Ich arbeite als Kassierer in einem Einzelhandelsgeschäft und als Mitarbeiter eines Abgeordneten.”


Listenplatz 3: Frederike Navarro
Pronomen: sie

Wirtschaft, Arbeit, Soziales, Familie, Klimaschutz, Vielfalt bzw. Inklusion

,,Mein Ziel ist es, ein gerechtes und lebenswertes Lichtenberg für alle mitzugestalten. Nicht nur meine Kinder, sondern alle Kinder sollen etwas von ihrem Bezirk haben und in der Welt von morgen leben können. Ein gutes Leben und mehr Klimaschutz gehen dabei Hand in Hand, denn eine ressourcenschonende, vielfältige Wirtschaft und grüner öffentlicher Raum sind für die Menschen und das Klima gleichermaßen gut. Die Pandemie hat deutlich gemacht: Wir alle brauchen gesellschaftlichen Zusammenhalt und wissenschaftliche Errungenschaften, und aus gutem Grund hat jeder Mensch ein Recht auf Hilfe. Ich setze mich daher dafür ein, dass wir uns im Bezirk nicht spalten lassen und dass Menschen in all ihrer Unterschiedlichkeit respektiert werden – in einem demokratischen und zukunftsfesten Bezirk.”


Listenplatz 4: Robert Pohle

Ökologische Stadtentwicklung, Mobilität, Klimaschutz

,,Ich engagiere mich seit 2016 als Bezirksverordneter in Lichtenberg und war zuvor Bürgerdeputierter im Ausschuss Integration der BVV Lichtenberg (2013 bis 2016). Bündnisgrünes Mitglied bin ich seit 2009.
Beruflich arbeite ich im telefonischen Kundenservice eines Finanzdienstleisters. Ich kann dabei auf meine Kenntnisse und Erfahrungen aus dem Wehrersatzdienst im Haus der Jugend Frankfurt am Main (1993/94) sowie meinen Studien der Neueren Deutschen Literatur, Soziologie und Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und der Freien Universität Berlin (1994 bis 2000) sowie der Wirtschaftswissenschaften an der FernUniversität Hagen (2000 bis 2009) aufbauen. Ich erlangte durch die Studien die akademischen Grade Magister Artium sowie Diplom-Kaufmann.  
Ich unterstütze als Mitglied die Arbeit des Bürgervereins Karlshorst, des BUND, der ver.di und des wwf. Ich bin darüber hinaus Fördermitglied des Flüchtlingsrats Berlin.
Die soziodemografischen Merkmale konfessionslos, ledig und queer treffen auf mich aktuell zu.“


Listenplatz 5: Alexandra Heimerl
Pronomen: sie

Umwelt, Stadtentwicklung, Wirtschaft, Beteiligung, Digitales, Antirassimus, Feminismus

,,Ich bin 32 Jahre alt. Mein Ziel ist es, nachhaltiges Denken und Handeln in alle Bereiche des Lebens zu bringen. Mein Antrieb ist das Streben nach einer gerechteren und nachhaltigen Welt. Grüne Politik bedeutet für mich Umwelt und Wirtschaft zusammenzubringen, sowie strukturelle Diskriminierung zu bekämpfen. Daher möchte ich mich in der BVV für Aufenthaltsorte im Bezirk für alle, eine lebendige Stadtnatur und nachhaltiges Wirtschaften einsetzen.”


Listenplatz 6: Dante Davis
Pronomen: er

Queerfeministische Mobilitätswende, Jugendpartizipation, Intersektionale Klimagerechtigkeit

,,Ich bin 24 Jahre alt. Egal ob in Hohenschönhausen, Karlshorst oder Malchow, Lichtenberg hat eine ganze besondere Vielfalt. Diese Vielfalt müssen wir stärken und fördern, in dem wir zum Beispiel die Mobilitätswende konsequent und zügig im Bezirk umsetzen und Menschen die von Diskrimierung betroffen sind Gehör und Sichtbarkeit verschaffen. Mit meinen Erfahrungen im Bereich der Jugendpartizipation bringe ich die Expertise um jungen Menschen im Bezirk echte Beteiligung zu ermöglichen. Ich werde mit euerer Stimme Lichtenberg zu einem Bezirk machen, der für alle Menschen lebenswert ist.


Listenplatz 7: Leonie Köhler
Pronomen: sie

Soziales, Antifaschismus, Queerfeminismus

,,Ich bin Schülerin. Mein Ziel ist es Lichtenberg sozialer zu gestalten. Unser Bezirk ist groß und vielfältig und ich möchte dafür sorgen, dass wir ihn alle genießen können, dass sich niemand abgehängt und vergessen fühlt. In der BVV möchte ich mich daher für einen sozial inklusiven Bezirk einsetzen, in dem Teilhabe nicht an Behördengängen oder dem fehlen eines festen Wohnsitzes scheitert.”


Listenplatz 8: Jakob Wilke
Pronomen: er

Antifaschismus, Mehrsprachige Bürger*innendienste und offene Verwaltung, Gedenk- und Erinnerungspolitik

,,Lichtenberg ist ein schöner und lebenswerter Bezirk, aber leider ist auch hier rechte Gewalt und Hetze, Ausgrenzung und Diskriminierung Alltag. Alle Menschen hier sollen sich sicher und willkommen fühlen. Ob durch mehrsprachige Angebote, Bürger*innenberatung oder klare Strategien gegen Rechts, unser Bezirk kann viel dafür tun. Mit eurer Unterstützung möchte ich in der BVV anpacken und das Bezirksamt auf dem Weg dahin kritisch begleiten.”


Listenplatz 9: Katharina Korczok
Pronomen: sie

Intersektionaler Feminismus, Digitales, Europa

 ,,Ich möchte Lichtenberg mitgestalten und mein zuhause zu einem Ort machen, an dem wir heute und auch in Zukunft gut zusammen leben können. Dafür werde ich mich in der BVV für einen feministischeren, europäischer und digitaleren Bezirk einsetzen, der für alle offen ist.”


Listenplatz 10: Paul Meyer-Dunker
Pronomen: er

Innenpolitik, der Kampf gegen Rechts, Sportpolitik

„Ich bin Vater von zwei Kindern, aktuell in Elternzeit und war zuletzt als persönlicher Mitarbeiter einer Abgeordneten im Abgeordnetenhaus tätig, sowie ehrenamtlich als Kinder- und Jugendtrainer im Schach aktiv. Außerdem bin ich Präsident des Berliner Schachverbandes. Fernab meiner Herzensthemen ist es ihm für Lichtenberg insbesondere eine konsequente Umsetzung der Verkehrswege wichtig. Damit nicht nur meine Kinder sicher zur Schule kommen können, sondern alle Lichtenberger*innen sicher von a nach b gelangen.“


Listenplatz 11: Mandy Riemer
Pronomen: sie

Haushalt + Personal, Wirtschaft, Arbeit, Soziales und Gemeinwesen sowie Gleichstellung + Integration

,,Ich bin 33 Jahre alt. Ich will, dass niemand mehr unserer „komplizierten“ Verwaltung zum Opfer fällt. Außerdem möchte ich, dass alle Menschen in Lichtenberg die gleiche Chance haben, hier ihr Zuhause zu finden, dazuzugehören und akzeptiert zu werden!”


Listenplatz 12: Valentin Burghard
Pronomen: er
Naturschutz, Wald- und Agrarpolitik, Lateinamerika/Außenpolitik

,,Ich bin 29 Jahre alt und Hohenschönhausener. Für mich als Biologen ist der Schutz der Natur ein besonderes Anliegen. Ich möchte so viele Bäume wie möglich erhalten und möglichst viele neue Bäume pflanzen. Die Natur im Bezirk braucht mehr Platz. Ich möchte Flächen entsiegeln und grüne Inseln schaffen in unserem Bezirk. Für mehr Pflanzen und mehr Lebensraum für Insekten. Ich möchte die Umweltbildung mehr in den Vordergrund rücken und die Parkranger*innen stärken und mich für mehr Natur- und Waldspielplätze einsetzen.”



Listenplatz 13: Gabriela Schatton

Demokratie, Partizipation, Gleichberechtigung, Gesundheit, Umweltschutz, Stadtentwicklung, Wirtschaft, Wohnungspolitik

,,Ich bin Gabriela Schatton, 56 Jahre alt, Diplom-Kauffrau, Yoga-Lehrerin, Verdie-Mitglied. Grüne Politik bedeutet für mich im Einklang mit der Natur zu Leben und zu Wirtschaften. Ich bin davon überzeugt, dass uns das gut gelingen kann. Meine politischen Ziele sind die Demokratie zu stärken, die Gesundheit der Menschen zu fördern und das nachhaltige Wirtschaften auszubauen. Daher möchte ich in der BVV für die breite Partizipation der Bürger*innen an politischen Entscheidungen durch die Bürger*innen-Räte oder digitale Bürger*innen-Plattformen kämpfen, für öffentliche Bürger*innen-Räume überall in Lichtenberg für den geselligen Aufenthalt, Erholung oder Sport engagieren, damit die Stadt wirklich uns, den Bürger*innen gehört und mich für klare Rahmenbedingungen des nachhaltigen Wirtschaftens und der bezahlbaren Wohnungen einsetzen.”


Listenplatz 14: Heiko Schaller
Pronomen: er

Energiewende, Verkehrswende, Diversität, Antidiskriminierung, Kritische Männlichkeit

,,8 Jahre als Krankenpfleger in der Charité haben mich gelehrt, Menschen zuzuhören und auf ihre Bedürfnisse einzugehen. Das Jurastudium lehrte mich, immer neue Sachverhalte in kurzer Zeit problembewusst und lösungsorientiert zu bearbeiten. Nach 27 Jahren, die ich in diesem tollen Bezirk lebe, möchte ich Lichtenberg endlich etwas zurückgeben. Ich möchte mich einsetzen für eine Verkehrspolitik, deren Primat der Schutz der Schwächsten und nicht der PS-protzende Individualverkehr, eine Infrastrukturpolitik, der Begegnungszonen und Spielplätze wichtige sind als Parkplätze; eine Verwaltung, die ein Interesse daran hat, von all ihren Jurist- Bürger*innen verstanden zu werden, auch wenn sie keine deutschen Muttersprachler*innen sind; Kita- und andere Bildungsträger, denen es egal ist, woher Energien für rechtliches und jemand kommt, solange es darum geht Kindern den Zugang kaufmännisches zuständig zu Bildung zu ermöglichen; Schulen, die in der Lage sind, allen Schüler*innen digitale Bildung auf dem aktuellen Stand des Wissens mit dem aktuellen Stand der Technik zu vermitteln. Mein Ziel ist es, diesen wundervollen Bezirk, diese großartige Stadt und dieses Land Grüner zu machen und seinen Menschen neue Hoffnung zu geben!


Listenplatz 15: Karin Hausman-Kasper
Pronomen: sie

Kinderrechte, Stadtentwicklung

,,Ich bin 44 Jahre alt. Grüne Politik bedeutet für mich Veränderung hin zu einer sozialen, gerechteren und ökologisch nachhaltigen Gesellschaft. In Lichtenberg möchte ich mich dafür einsetzen, dass insbesondere Kinder im politischen Handeln einen höheren Stellenwert erhalten. Ihre Bedürfnisse müssen bei der Gestaltung des Bezirks und der Infrastruktur mitgedacht und ihre Perspektive in Form von Kinder- und Jugendparlamenten mit einbezogen werden. Eine grüne Stadtentwicklung bedeutet mehr Natur und mehr Freiräume für alle Bürger*innen.”


Listenplatz 16: Clemens Serbent

Umweltpolitik, Tierschutz

,,Ich bin Clemens Serbent, 31 Jahre alt und in Berlin geboren und aufgewachsen. Ich bin das, was sich Allgemeinen ein Creative Professional nennt. Beruflich produziere ich Podcasts und schreibe Drehbücher. Seit ich ein Kind bin, höre ich immer wieder, wie schlimm es um unser Klima und unsere Umwelt steht. Passiert ist seit dem nicht viel. Die Polkappen schmelzen, die Meere sterben und die Artenvielfalt steht auf dem Spiel. Ich will mich in der BVV dafür stark machen, dass unser Bezirk nachhaltig und klimagerecht in die Zukunft geht.”


Listenplatz 17: Judith Bonifer
Pronomen: sie

Queerpolitik, Queerfeminismus, Schule/Schulorganisation, Strafrecht

,,Ich bin 28 Jahre alt und Juristin. Mein Ziel ist es, dass Lichtenberg ein Safe Place für queere Menschen jeden Alters wird, aber bis es soweit ist, müssen wir dafür sorgen, dass wir ganz besonders jungen queeren Personen dahingehende Anlaufstellen bieten. Außerdem will ich, dass auch die kleinen Lichtenberger:innen auf bezirkspolitischer Ebene gesehen werden und wir ihnen einen angenehmen Schulstart ermöglichen, ganz ohne überfüllte oder unsanierte Klassenzimmer. In der BVV möchte ich mich für eine gelebte und breit aufgestellte Queerpolitik und eine organisierte Schulpolitik einsetzen.”


Listenplatz 18: Nicole Kim Fürst


Listenplatz 19: Nathalie Rajevic


Listenplatz 20: Max Brockhaus